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„Legalisierter Raub“ heißt die Ausstellung, die seit dem 17. Januar bis zum 7. April im Regionalmuseum Wolfhager Land zu sehen ist. Sie zeigt die Schicksale jüdischer Familien auf, die unter dem Nazi-Regime ausgeplündert wurden und alles verloren - auch im Wolfhager Land. „Das Besondere dieses Raubes war seine scheinbare Legalität. Alles wurde durch Gesetze und Verordnungen geregelt und so machten auch Finanzbeamte mit, die nicht Mitglied der Nationalsozialistischen Partei waren“, so Dr. Katharina Stengel vom Fritz Bauer Institut in Frankfurt/M. bei der Eröffnung der Ausstellung am 16. Januar.

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Wegen der Ausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945“ ist das Regionalmuseum Wolfhager Land in der Zeit vom 17. Januar 2013 bis zum 7. April 2013 zusätzlich zu den üblichen Öffnungstagen auch am Freitag, jeweils von 10 – 13 und von 14 – 17 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 - 13 und 14 - 17 Uhr

Samstag und Sonntag 14 - 17 Uhr

 

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Die Ausstellung „Legalisierter Raub“

Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945

kommt nach Wolfhagen

„Legalisierter Raub“ beschäftigt sich mit den Gesetzen und Verordnungen, die ab 1933 auf die Ausplünderung jüdischer Bürger zielten. Sie stellt die Beamten der Finanzbehörden vor, die die Gesetze in Kooperation mit weiteren Ämtern und Institutionen umsetzten, und sie erzählt von denen, die Opfer dieser Maßnahmen wurden. Sie zeigt, wie das »Deutsche Reich« durch die Reichsfluchtsteuer, zahl­reiche Sonderabgaben und schließlich durch den vollständigen Vermögenseinzug sowohl an denen verdiente, die in die Emigration getrieben wurden, wie an jenen, die blieben, weil ihnen das Geld für die Auswanderung fehlte oder weil sie ihre Heimat trotz allem nicht verlassen wollten. Nach den Deportationen kam es über­all zu öffentlich angekündigten Auktionen aus »jüdischem Besitz«: Tischwäsche, Möbel, Kinderspielzeug, Geschirr, Lebensmittel wechselten die Besitzer.

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Handschriftliches aus Wolfhagen

Schreiben hat in Wolfhagen Tradition: So ging der Verfasser der berühmten spätmittelalterlichen Limburger Chronik in Wolfhagen zur Schule. Er wurde hier oder auch im nahen Ehlen geboren und verbrachte vermutlich seine gesamte Jugendzeit im Wolfhager Land. Die Rede ist von Tilemann Elhen von Wolfhagen.Die meisten Wolfhager kennen Tilemann vom Sehen. Eine vom Limburger Künstler Uli Eulberg angefertigte Bronzeskulptur vor unserem Regionalmuseum Wolfhager Land erinnert an ihn. Dabei entspringt seine äußere Gestalt der Fantasie des Bildhauers, denn ein überliefertes Bildnis seiner Person gibt es nicht. Und auch sonst weiß man nur wenig über ihn: Die meisten Kenntnisse konnte man aus dem gewinnen, was er in der erwähnten Chronik über sich selbst geschrieben hat, vieles bleibt jedoch Vermutung.

Geboren wurde er wohl im Jahr 1347 oder 1348. Er besuchte die vom Kloster Hasungen in Wolfhagen betriebene Schule, bevor er wahrscheinlich in Mainz, vielleicht auch in Paris, zum Theologen ausgebildet wurde. Die Priesterweihe empfing er jedoch nicht. Nach Limburg kam Tilemann, weil er hier Verwandte hatte und hier machte er Karriere: Er wurde kaiserlicher Notar und Stadtschreiber und gehörte damit in der spätmittelalterlichen Gesellschaft zur städtischen Elite Limburgs.

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Wechsel in der Museumsleitung

Beate Bickel M. A. hat zum 1. Juni 2012 die Leitung des Regionalmuseums Wolfhager Land übernommen. Die 52-Jährige tritt die Nachfolge von Dr. Jürgen Römer an, der als Leiter der Stabsstelle Ländlicher Raum zum Landkreis Waldeck-Frankenberg wechselte.

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Ein Super-Abend war das 'mal wieder!

Zur Ausstellungseröffnung "Im mittelalterlichen Skriptorium" platzte das Regionalmuseum Wolfhager Land förmlich aus allen Nähten. Museumsleiterin Beate Bickel und Ausstellungsmacherin Dr. Alice Selinger entführten mit ihren Vorträgen die Besucher ins Mittelalter und ließen sie verstehen, wie aufwendig, mühsam und kostspielig die Herstellung von Handschriften im Mittelalter war.

 

 

 

 

 

Die mehr als 60 Besucher konnten danach in den drei Räumen der Ausstellung sehen, was man brauchte, um zu schreiben und die Pergamentseiten mit ornamentalem und bildlichem Schmuck zu versehen. Geboten werden darüber hinaus 10 Faksimiles von Urkunden vom 9. bis zum 13. Jahrhundert. Hinzu kommen 11 Faksimilieseiten von besonders kunstvoll gestalteten Büchern mit Text und Illuminationen. In Vitrinen sieht man 10 Vollfaksimiles, die ein eindrucksvolles Zeugnis von der Pracht handgeschriebener Bücher des Mittelalters verrmitteln.      

Die Ausstellungseröffnung wurde von den Wenigenhasunger Spielleuten, unter der Leitung von Christian Schüßler, mit Musik aus dem Mittelalter umrahmt.

Die Präsentation konnte dank großzügiger finanzieller Unterstützung der Kasseler Bank realisiert werden.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 30. Oktober 2012.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ein besonders schönes und wertvolles Objekt wurde jetzt dem Regionalmuseum Wolfhager Land übereignet: 2 große und zwei kleine Notgeldalben. Nach der ersten Durchsicht kann man davon ausgehen, dass über 1500 Notgeldscheine der unterschiedlichsten Art in ihnen aufbewahrt sind. Nach Städten und Gemeinden sorgfältig geordnet, steckte sie Hermann Scholze (verstorben 1982) in die eigens dafür vorgesehenen Alben. Seine Schwiegertochter Heide Scholze hat als Museumsmitglied nach dem Tod ihres Mannes die einzigartige und sehr eindrucksvolle Sammlung dem Regionalmuseum vermacht.

http://www.hna.de/bilder/2012/05/31/2340003/1974434444-sollte-inflation-schuetzen.5,c;32e;0;mLi;q0U;1FafV6.jpg

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Ein Prunkstück der Rokokoarchitektur in Deutschland ist sicher das bekannte Schloss Wilhelmsthal. Doch der Namensgeber und Bauherr dieses Lustschlosses, Landgraf Wilhelm VIII. (1682-1760), ist nur wenigen bekannt. Das erklärt das Interesse der Zuhörer im voll besetzten Saal des Alten Rathauses in Wolfhagen, wo Wolf-Arne Pillardy am letzten Mittwoch ausführlich über diesen Herrscher und seine Zeit informierte.

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Auch in diesem Jahr war der Internationale Museumstag ein Besuchererfolg.

Rund 20 Besucher benutzten das neue Audioguidesystem des Regionalmuseums und waren sehr angetan von der Fülle der interessanten und guten Informationen, die den Besuch des Museums für sie zu einem Ereignis werden ließ.

 

 

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Veranstaltungen

 -Jahresprogramm 2023-

 
Mittwoch, 01. März, 19 Uhr
 

 Vortrag: Klaus Albrecht, Vor 50 Jahren über Land nach Indien

Eintritt 3€

 

Freitag, 5. Mai, 19 Uhr (Vernissage) bis Sonntag, 9. Juli 2023

Sonderausstellung: „Kunz-Werke und Geotypie“ - Neue Kunst im Regionalmuseum: Reiner Kunz, Wolfhagen, Malerei; Anna Nachtwey, Kassel, Zeichnungen und multimediale Installationen

 

Sonntag, 14. Mai, 14-17 Uhr

Internationaler Museumtag: Open Air-Veranstaltung mit Pedro Soriano und Voz Latina (Lateinamerikanische Musik), Sonderführungen durchs Museum, Kaffee, Kuchen und gekühlte Getränke

Eintritt frei!

 

Dienstag, 13. Juni, 19 Uhr

Vortrag: Bernhard Balkenhol: Wie der Mensch das Land schafft – Natur und Kunst, aktuelle Begriffe, Zugriffe, Eingriffe

Eintritt 3€

 

Donnerstag, 14. September, 19 Uhr bis Donnerstag, 9. November

Sonderausstellung: HUNDE: MENSCHEN! Eine Ausstellung über das Leben auf sechs Beinen

 

Dienstag, 26. September, 19 Uhr

Vortrag: PD Dr. Mieke Roscher, Kassel: Tier-Mensch-Beziehungen im Wandel der Geschichte

Eintritt 3€

 

Dienstag, 17 Oktober, 19 Uhr

Vortrag: Melanie Stühler, Baunatal: „Als Team zum Ziel“. Hund - Mensch, Mensch -Hund.

Eintritt 3€

 
 
Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der jeweils aktuell geltenden Corona-Schutzmaßnahmen statt.
 
Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei für Mitglieder des Museumsvereins, Schüler/innen und Studierende.
 
Unser Dank für freundliche Unterstützung gilt der Kasseler Sparkasse, der VHS Region Kassel, dem Hess. Museumverband und der Kulturstiftung des Landkreises Kassel.