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"Wie der almechtige Gott eyn zeychen thet" (=Wie der allmächtige Gott ein Zeichen tat)

Hans Stadens Warhaftige Historia

Von Wolfgang Schiffner

Anfang des Jahres 1554 wurde Hans Staden von den Tupinambá gefangen genommen. Sie verschleppten ihn in ihre Siedlung Ubatuba(Uwattibi) am Meeresstrand südlich von Rio de Janeiro. Hier wollte man ihn bald töten und seinen Körper verzehren – eine grauenhafte Vorstellung für einen Europäer. Staden war aber nicht bereit, sein Schicksal hinzunehmen.

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Bajonett der Wolfhager Bürgergarde (1830-1850)
von Bernd Klinkhardt

„ Ich möchte nicht, dass das seit vielen Jahren bei mir zu Haus aufbewahrte alte Bajonett im Privatbesitz eines Militariasammlers landet, sondern ins Wolfhager Museum kommt, denn es gehört zur Geschichte unserer Stadt Wolfhagen“. (Ludwig Degenhardt, Wolfhagen)
Seit Februar 2018 hat das Bajonett seinen Platz in der Militariavitrine in der Abtei-lung der „Bürger in der Gesellschaft“ des Regionalmuseums gefunden.

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Ein Wolfhager Kaffeeservice

Von Beate Bickel

Die Sommerferien sind zu Ende und die Meisten von uns sind aus dem Urlaub zurück. Manch einer hat sich ein Souvenir mitgebracht, um sich etwas von der schönen Urlaubsstimmung in den Alltag zu retten.

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Kaminuhr der späten Biedermeierzeit

Von Wilhelm Schmidt

Eine französischen Kaminuhr der späten Biedermeierzeit ist nur eines der vielen kostbaren Exponate, die in der aktuellen Sonderausstellung „Dr. Martin Luther und seine Zeit“ im Regionalmuseum Wolfhager Land bewundert werden können. Der Sockel aus schwarzem Marmor birgt ein hochwertiges Uhrwerk. Auf dem Sockel ist die eindrückliche Bronzefigur des Reformators Dr. Martin Luther montiert, die durch markante Gesichtszüge besticht.

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Ein Hochzeitsstuhl aus Altenhasungen

Von Beate Bickel

Seit mehr als 50 Jahren befindet sich ein Stuhl im Besitz des Regionalmuseums, den der damalige Leiter Gerhard Wittenberg bei einem Antiquitätenhändler in Kassel erworben hatte. Er wird als „Hochzeitsstuhl aus Altenhasungen um 1830“ im Inventar geführt. Es handelt sich um einen handgefertigten Pfostenstuhl aus Buchenholz, das Gestell wurde restauriert, das Binsengeflecht der quadratischen Sitzfläche erneuert.

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Exponat des Monats März 2017

Modell des Fachwerkhauses „Große Teichstraße 5“ mit rückwärtigem Steinwerk

(Hermann Neumeyer)

 

Das Fachwerkhaus mit Hinterhaussteinwerk, wie es als Modell Nr. 1 im Maßstab 1:20 in der Fachwerkabteilung des Regionalmuseums neben acht weiteren Fachwerkhausmodellen zu sehen ist, kann als Leittyp des mittelalterlichen Hauses in Wolfhagen angesehen werden. Während Steinwerk und Keller sich am Haus „Große Teichstraße 5“ orientieren, wurde das Vorderhausfachwerk nach Restbefunden von „Schützeberger Straße 11“, „Vorstadt 1“ und „Triangelstraße 29“ rekonstruiert.

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Wolfhagen in einer Ansicht aus dem Jahr 1646

von Bernd Klinkhardt

Eine der bekanntesten älteren Ansichten der Stadt Wolfhagen bietet der Kupferstich von Matthäus Merian, dem bedeutendsten Kupferstecher und Verleger des 17. Jahrhunderts. Erstmals war er 1646 in einem der Hauptwerke von Merian, der „Topographia Germaniae“ (1642-54), abgebildet.

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Pfeifen für's frische Wasser

von Hermann Neumeyer

Im Wolfhager Osten gibt es das Wohngebiet „Auf dem Pfeiffen“, das die Verbindung zum Gotzenberg in Richtung Bründersen darstellt. Das Wolfhager Regionalmuseum zeigt in seiner Abteilung 5 „Der Bürger in der Gesellschaft“ zwei solche Pfeifen, die dem Wohngebiet den Namen gaben. Es handelt sich dabei um durchbohrte Buchenstämme mit einem Durchmesser von ca. 30 cm und einer Bohrung von ca. 8 cm, die bei der 1983 begonnenen Garthaussanierung in der Wolfhager Vorstadt aus dem Erdreich geborgen wurden. Diese Pfeifen, die durch Eisenmuffen verbunden waren, verwendete man in Wolfhagen bis zum Jahr 1839 für Quellwasserleitungen, bis man sie später durch Eisenrohre ersetzte.

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Abendmahlskanne aus dem Jahr 1699

Von Wolfgang Schiffner

Noch vor 50 Jahren waren Gegenstände aus Zinn beliebt, während sie heute kaum noch eine Rolle spielen. Aus Zinn waren früher Vasen, Kerzenständer, Medaillons, Pokale, aber auch Zierteller und Krüge. Sammler im 19. Jahrhundert waren stolz auf ihre Zahl von Zinnsoldaten.

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Die Knochen wurden ordentlich durchgeschüttelt!

von Hermann Neumeyer

Das Wolfhager Regionalmuseum zeigt in seiner Abteilung „Handwerk und Zünfte“ ein Fahrrad, das im Jahr 1860 hergestellt wurde und auf einem landwirtschaftlichen Gut im Wolfhager Land benutzt wurde. Mit seinem schmiedeeisernen Metallrahmen, eisenbereiften Holzrädern und einem Gewicht von ca. 35 kg war es jedoch auf den damaligen Kopfstein- und Schotterstraßen nur begrenzt einsetzbar.

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Veranstaltungen

Jahresplanung 2020

Sonntag, 17. Mai, Internationaler Museumstag, ab 14 Uhr: Erdgeschichte im Wolfhager Land - fällt leider zu diesem Termin aus. Wird so bald wie möglich nachgeholt!

Mittwoch, 17. Juni, 19 Uhr

Vortrag: Klaus Lindenmeyer, Flonheim: Vom Einzeller zum Sapiens oder "Was haben wir von wem?"

 
Donnerstag, 20 August, 19 Uhr
„Zwischen Feuerbergen und Saurierspuren“
Eröffnung der neugestalteten Abteilung Geologie / Paläontologie
 
Donnerstag, 3. September, 19 Uhr
Vortrag: Prof. Dr. Bernd Schöne, Mainz: Gestrandet an Nordhessischen Meeresufern – Der Kasseler Meeressand

Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr bis 22. November 2020
Ausstellungseröffnung: „Wir lieben die Berge“. Wanderausstellung des Deutschen Alpenvereins Sektion Kassel

Donnerstag, 12. März, 19 Uhr
Vortrag: Dr. Cornelia Kurz, Naturkundemuseum Kassel: Leben in der Urzeit - Fossile Highlights aus über 400 Millionen Jahren Erdgeschichte im Wolfhager Land und angrenzenden Regionen

 

Alle Veranstaltungen mit freundlicher Unterstützung der Kasseler Sparkasse und der Kulturstiftung des Landkreises Kassel. Die neu gestaltete Abteilung mit Unterstützung des Hess. Museumsverbandes und des Geoparks Grenzwelten. Vielen Dank!